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Prophylaxe

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Prophylaxe

Unsere Praxis ist zertifiziertes „Perio-Prevention-Center“, wir sind zertifizierte Anwender des IMOD-Speicheltestverfahrens und Botschafter-Praxis der DMS (Die Mundgesundheitsstiftung).

 

 

Die zahnärztliche Prophylaxe in Bielefeld ist einer der wichtigsten Bausteine unseres Praxiskonzepts. Die individuell angepasste Vorsorge ermöglicht Ihnen, Zähne und Zahnfleisch ein Leben lang gesund zu erhalten. Die Lebensdauer aufwändiger Restaurationen (Zahnersatz, Inlays, Implantate etc.) wird durch Ihre und unsere Bemühungen auf diesem Gebiet deutlich verlängert.

 

 

Entfernung von Belägen und Verfärbungen durch Politur

 

 

In den Prophylaxe-Sitzungen erfolgt nicht nur die Zahnreinigung, Mundhygieneinstruktionen sowie Pflege- und Ernährungstipps. Denn Diagnostik und Verlaufskontrollen sind ebenso wichtig, um Veränderungen früh genug zu erkennen und entsprechend zu handeln.

 

Hierzu werden regelmäßig wichtige Parameter wie Plaqueanlagerung und Entzündungs-Indices erhoben, um zu erkennen, wann therapeutisch mehr als nur eine Zahnreinigung erfolgen muss.

Unser diagnostisches Spektrum wurde erheblich bereichert durch den neuen IMOD-Speicheltest, der eine erheblich besser abgestimmte Parodontitis Vor- und Nachsorge ermöglicht.

Prophylaxe Bielefeld

Durch diesen Praxistest kann Gewebezerstörung in der Zahnfleischtasche erkannt werden, bevor eine klinische Entzündungsreaktion im Mund überhaupt sichtbar wird.

So ist auch das Risiko der negativen Einflussnahme auf allgemeinmedizinische Erkrankungen (Diabetes, Rheuma, Herz-Kreislauferkrankungen, u.a.) genauer abzuschätzen (s. Auslage in der Praxis: Zusammenfassung des Artikels von Prof. Dommisch).

 

Es wird nun auch schulmedizinisch die Parodontitis als Allgemeinerkrankung verstanden, die die Abwehrlage des Patienten widerspiegelt und häufig mit anderen Erkrankungen verknüpft ist. Diese Erkrankungen können sich wechselseitig beeinflussen.  Eine Erkenntnis, die die Naturheilkunde schon lange propagiert.

 

 

IMOD Testgerät

 

 

Durch das neu entwickelte Speicheltestverfahren wird die Aktivität eines Enzyms (aMMP-8:  aktive Metallo-Matrixproteinase) gemessen, das den Abbau von Kollagenfasern in der Zahnfleischtasche (Zahnhalteapparat) anzeigt. Dieser Prozess ist in der Regel eine Schutzreaktion des Körpers zur Abwehr krankmachender Dentalkeime aus teils nicht sichtbaren Zahnbelägen.

 

Der neue Test ermöglicht eine quantitative Auswertung, d.h. der Aktivitätsgrad des Enzyms kann bestimmt werden und somit das Risiko der Parodontitis-Erkrankung oder eines Rezidivs genau eingeschätzt werden.

 

Diese Testung war bisher nur sehr aufwendig und mit hohen Kosten verbunden in Speziallaboratorien möglich. Nun ist sie in unserer Zahnarztpraxis einsetzbar und innerhalb von 5 Minuten durch unser „High-Tech-Minilabor“ ausgewertet, wodurch Vor- und Nachsorge erheblich besser angepasst werden können.

 

 

Die Entnahme der Speichelprobe

 

 

 

Es ergeben sich folgende Einsatzbereiche:

 

  • Beim klinisch gesunden Patienten kann eine beginnende Parodontose erkannt und abgewendet werden, bevor Entzündungssymptome auftreten.
  • Der Langzeiterfolg einer Parodontitisbehandlung wird durch Testung vor und nach Therapie objektivierbar, Rezidive werden früh erkannt.
  • Auch die gezielte Testung einzelner Zahnfleischtaschen (Problemzähne) und Implantate (Vorbeugung der Periimplantitis, die zu Knochenabbau an Implantaten führt> Absicherung des Langzeiterfolges!) ist möglich
  • Versteckte Entzündungen im Mund als Unterstützer chronischer Erkrankungen (s.o.) und anderer Risiken (z.B. Frühgeburten, reduzierte Zeugungsfähigkeit) können entdeckt werden

Die weitreichenden positiven Einflüsse von Ernährung und Nahrungsergänzungsmitteln (orthomolekulare Substanzen, Vitalstoffe, Probiotika), stehen auch immer mehr im schulmedizinischen Fokus. Viele neue Studien und Untersuchungen untermauern die Gesundheit erhaltende und therapeutische Wirkung nicht nur auf die Mundgesundheit (s. Patienten-Info Auslagen: „Parodontitis und Ernährung“, „Probiotika für die PAR-Therapie“).

 

Das ganzheitliche Verständnis der Erkrankung „Parodontitis“ und die Einflüsse des Körpermilieus (Säure-Basen-Haushalt; Immunsystem; Darmmilieu) werden auch sehr gut in der ausliegenden Broschüre zur Begleittherapie „Itis-Protect I-IV“ erläutert.

 

Diese Zusammenhänge können zusätzlich zur zahnmedizinischen Diagnostik mit bioenergetischen Testverfahren überprüft werden.

Weitere Informationen und Möglichkeiten der bioenergetischen Diagnostik (Elektroakupunktur, Kinesiologie) erhalten Sie von unseren zahnärztlichen Behandlern.

 

 

 

 

Ist aufgrund der Befundung, Diagnostik eine Parodontitis-Therapie notwendig, erfolgt eine Intensivbehandlung in mehreren Sitzungen, die sich über 2-3 Monate erstreckt. Den genauen Ablauf der Parodontitisbehandlung finden Sie auf unserer Behandlungsunterseite Parodontologie 

 

Nach Abschluss der Behandlung wird das Intervall des Recalls (Zahnreinigungssitzungen) festgelegt. Im Rahmen der Nachsorge wird immer wieder überprüft, ob ein stabiles Ergebnis erreicht wurde.

Prophylaxe – auch eine „Wellnessbehandlung“

Die Prophylaxesitzung mit der Zahnreinigung hat aber nicht durch den Aspekt „Gesunderhaltung“ – natürlich geht es auch um einen „Wohlfühleffekt“! Strahlend saubere, glatte Zahnoberflächen, ein frischer Atem sorgen einfach für ein gutes Gefühl und verleihen Selbstsicherheit im Auftreten und im gesellschaftlichen Miteinander.

 

Dank der modernen Verfahren und Materialien ist auch die ästhetische Zahnaufhellung (Bleaching) ohne Schäden für die Zahnsubstanz und den Zahnnerv durchführbar. Es gibt verschiedene Verfahren, Bleaching in der Praxis und „at home“. Unser Team berät Sie gerne dazu.

 

Nähere Informationen finden Sie mehr auf der Seite Ästhetische Zahnmedizin.

 

Zur Prophylaxe bei Kindern erfahren Sie mehr auf der Seite Kinderbehandlung.

Spezialisierter Behandler