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Zahnbleaching bei
uns in Bielefeld

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Zahnbleaching bei
uns in Bielefeld

Natürlich sind unsere zahnärztlichen Behandler und unser Prophylaxeteam auch Ihre Ansprechpartner beim Thema Zahnaufhellung – oder international Bleaching.
Denn Bleaching ist kein Do-it-yourself-Thema. Zahnaufhellung gehört in die Hand des Zahnarztes, muss fachmännisch vorbereitet und kontrolliert werden. Denn schließlich setzt die so heiß begehrte „weiße Zahnästhetik“ immer erst einmal Zahngesundheit voraus!

Also: Fragen Sie Ihren Zahnarzt, wenn Sie mit der Farbe Ihrer Zähne nicht mehr ganz glücklich sind.

Natürlich wirkende Ästhetik – das Ziel!

Er oder sie berät Sie gerne und kann für ein neues strahlendes Lächeln sorgen.
Auch wenn Bleaching zu den topaktuellen Themen gehört, weder der Wunsch nach schönen weißen Zähnen ist neu, noch das Zahnbleichen: Der bisher älteste bekannte Bericht über die Verwendung von Wasserstoffperoxid als Bleichmittel für Zähne stammt aus dem Jahr 1884! Den eigentlichen Karrierestart verdankt das Zahnbleaching übrigens einem Zufall. In den 60er Jahren des vergangenen Jahrhunderts setzten amerikanische Mediziner bei Zahnfleischentzündungen Carbamidperoxid zur Desinfektion ein und stellten dabei sozusagen als Nebeneffekt fest, dass die Zähne „weißer“ wurden.

 

Damit Sie ihre persönliche Entscheidung zur Zahnfarbe leichter treffen und Ihre Zähne in Bestform zeigen können, wird hier nun das Thema Zahnaufhellung Punkt für Punkt zusammengestellt und beantworten häufige Fragen:

Voraussetzungen

 

Das aller oberste Gebot heißt: Zähne und Zahnfleisch müssen gesund sein. Denn, so die Deutsche Gesellschaft für Ästhetische Zahnheilkunde (DGÄZ): „Werden Zahnbleichmittel zum Beispiel bei einer vorhandenen Karies oder schadhafte Füllungen angewandt, können die Substanzen in die Zahnstruktur eindringen und dort weiteren Schaden anrichten.“

 

Mittel zur Zahnaufhellung

 

  • Mechanisch: Oberflächliche Verfärbungen (z.B. durch Kaffee-, Tee- oder Tabakgenuss) können durch eine professionelle Zahnreinigung entfernt werden.
  • Chemisch: Bei tiefer liegenden Verfärbungen kommen meist spezielle Bleich-Gele mit unterschiedlichen Carbamid-Peroxid- oder Wasserstoff-Peroxid-Konzentrationen zum Einsatz, um den Zähnen ihr natürliches Weiß zurückzugeben.

Zahlreiche Studien haben neben der Wirksamkeit der Mittel auch ihre Unschädlichkeit – sachgemäße Anwendung vorausgesetzt – bewiesen.

Zahnbleaching Methoden

  • Office-Bleaching: Der Zahnarzt trägt das Bleichmittel äußerlich auf die Zähne und intensiviert die Wirkung in der Regel durch ein Spezial- oder Laserlicht. Je nach Situation werden die Zahnreihen dabei insgesamt aufgehellt oder einzelne Zähne gezielt z.B. farblich an eine hellere Krone angepasst. Die Behandlung dauert ca. eine Stunde und muss je nach Bleichsubstanz und Grad der Verfärbung bis zu dreimal wiederholt werden. Kürzlich sind Lichtgeräte für das Home-Bleaching auf den Markt gekommen, die Bleaching-Zeit wird auf unter 60  min reduziert. In der Fachliteratur finden sich noch keine Langzeitstudien über dieses Verfahren, weshalb wir es auch (noch) nicht empfehlen.

In-Office-Bleaching

  • Home-Bleaching: Das Home-Bleaching wird in der Zahnarztpraxis vorbereitet und auf genaue Anweisung des Zahnarztes zu Hause weitergeführt. Die dazu benötigten Utensilien erhalten Sie in der Praxis: eine individuell angefertigte Kunststoffschiene und das Bleichmittel. Die Schiene wird mit dem Bleichmittel befüllt und für eine oder mehrere Stunden täglich oder über Nacht auf die Zähne gesetzt. Nach ca. 2-3 Tagen ist das gewünschte Ergebnis erreicht. Zwischen- und Endkontrolle durch Ihren Zahnarzt sind sinnvoll.

Farbbestimmung, Aufzeigen der Möglichkeiten

Bleaching mit Schiene

Zahnbleaching – vorher/nachher

  • Walking-Bleaching: Bei inneren Verfärbungen z.B. durch Zahnwurzelbehandlungen muss der Zahn vom Zahnarzt geöffnet werden, denn das Bleaching-Mittel wird wie eine Füllung in den Zahn gegeben. Bis das gewünschte Ergebnis erreicht ist, wird der Zahn provisorisch verschlossen.

Häufige Patientenfragen – FAQ’s

Was passiert mit Zahnfüllungen, Kronen und Brücken?

Zahnersatz ändert seine Farbe beim Bleichen nicht. Vor allem im Frontzahnbereich kann das zu ästhetischen Problemen führen, wenn die natürlichen Zähne nach dem Bleichen deutlich heller sind. Im schlimmsten Fall müssen Kronen, Brücken und Füllungen dann ausgetauscht werden. Zu Vorsicht ist  bei noch vorhandenen Amalgamfüllungen zu raten. Sie sollten vor dem Bleichen ausgetauscht oder mit einem Lack versiegelt werden.

Was ist der richtige Zeitpunkt für das Bleaching ?

Eine Zahnaufhellung kann bei Erwachsenen zu jeder Zeit durchgeführt werden – vorausgesetzt Zähne und Zahnfleisch sind gesund! Damit Sie möglichst lange Freude an Ihrer neuen Zahnästhetik haben, sollten Sie aber bei der Vorbereitung von Zahnersatz in jedem Fall Ihre natürliche Zahnfarbe prüfen. Hat sie sich im Laufe der Jahre verändert, ist es genau der richtige Zeitpunkt, um sie aufhellen zu lassen: Dann erhalten nicht nur Ihre eigenen Zähne, sondern auch die neuen Ihre Wunschfarbe!

Warum nicht einfach zu Hause?

Abgesehen davon, dass professionelle Zahnbleichmethoden wirksamer und schonender sind als die „Heimwerkerprodukte“  aus Drogerien oder Supermärkten, sind die wesentlichen Nachteile solcher Zahnaufhellungsmittel
• die fehlende zahnärztliche Voruntersuchung und Diagnose sowie
• die zahnärztliche Kontrolle.
Ein Bleaching „im stillen Kämmerlein“ ist leichtsinnig. Die Deutsche Gesellschaft für Ästhetische Zahnheilkunde warnt vor solchen Experimenten: „Ohne ärztlichen Rat angewandt, besteht ein erhöhtes Risiko für Schäden an Zähnen und Zahnfleisch. Die Wirksamkeit der Mittel ist hingegen im Vergleich zu professionellen Bleaching-Methoden nur gering.“

Unerwünschte Nebenwirkungen

Das Schweizer Bundesamt für Gesundheit (BAG) gab folgende Warnung heraus: Da falsch angewendete Zahnbleichmittel ein Gesundheitsrisiko darstellen können, sollten Produkte zur Aufhellung von Zähnen

1. nicht ohne Zahnarzt und
2. nicht beliebig oft angewendet werden (BAG Bulletin 21/05).

Als unerwünschte Wirkungen von Zahnbleichmitteln seien etwa die vorübergehend erhöhte Empfindlichkeit der Zähne, aber auch Zahnfleischentzündungen oder Irritationen beschrieben worden. Zudem sei bei Amalgamfüllungen verschiedentlich eine erhöhte Quecksilberabgabe sowie bei Kompositfüllungen eine vorübergehende Abnahme der Härte festgestellt worden, so das BAG.

Fazit

Ob Sie sich nun einfach nur weißere Zähne oder Zahnreihen mit dem perfekten Glanz kostbarer Perlen wünschen oder Ihr Vorbild ein blütenweißes Lächeln ä la Hollywood ist, denken Sie daran, dass Ihre Zahnwunschfarbe etwas sehr Individuelles ist! Sie sollte deshalb vor allem mit Ihrem Gesamteindruck, Ihrer Gesichtsfarbe und Ihrem Hauttyp harmonieren. Natürliche Zähne sind kaum einmal „schneeweiß“, ihre Farbnuancen spielen zwischen leicht gräulichem und gelblichem „weiß“. Wir empfehlen in der Regel das Home-Bleaching mit individuellen Schienen.

Spezialisierte Behandlerin